++ KEINE Bustickets mehr in Dresden vorhanden ++

Kaum zu glauben. Anscheinend (ihr seht wir glauben es eigentlich nicht) sind alle Bustickets nach Annaberg bereits weg. Falls ihr aus Dresden fahren möchtet und noch einen Platz braucht meldet euch bitte. Wir versuchen bis Sonntag einen Überblick zu gewinnen wie viele Plätze noch benötigt werden und wie wir eine Lösung dafür finden können.

Einfach eine Privatnachricht oder eine Email an: e_vibes@riseup.net

Another Mobiweek..

Auch in der kommenden Woche wird die Mobitrommel für Annaberg – Buchholz gerührt.
Nun ein Kurzüberblick für euch, der jederzeit hier nochmal, inklusiver der Termine der folgenden Wochen, nachgeschaut werden kann.

17.05.16, 19.00 Uhr, Chemnitz
Lesung mit Kirsten Achtelik aus ihrem Buch „Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung“. Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung.
Lokomov (Augustusburger Straße 102)

18.05.16, 19.30 Uhr, Leipzig
Lesung mit Kirsten Achtelik aus ihrem Buch „Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung“.
Interim (Demmeringstraße 32)

19.05.16, 19.00 Uhr, Berlin
Info-Vortrag zum Schweigemarsch, Fundis und feministischen Protesten beim *aze-Tresen, hier gibt es dann auch die Tickets für die Busanreise aus Berlin.
Projektraum H48 (Hermannstraße 48, U-Bahnhof Boddinstr.)

19.05.16, 18.30 Uhr, Halle
Mobi-Vortrag und folgender Film: Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W., und der §218
MLU Audimax Hörsaal XXIII

20.05.16, 20.00 Uhr, Annaberg – Buchholz
Lesung mit Kirsten Achtelik aus ihrem Buch „Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung“.
Neues Konsulat

21.05.16, 17:00 Uhr, Plauen
Lesung mit Kirsten Achtelik aus ihrem Buch „Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung“ + female focus-Konzert.
Projekt Schuldenberg

Mobi Annaberg – Buchholz Teil II

Nach bereits zwei Mobiveranstaltungen geht es morgen weiter.

Am 13.05. findet im Rahmen des Klatsch Café in Dresden die nächste Mobiveranstaltung statt. Um 16 Uhr beginnt das Klatsch Café und um 18 Uhr der Mobivortrag.
@FB

Dann am 15.05. beginnt in Dresden beim cafém – feminismus zum kennen_lernen die Lesereise mit Kirsten Achtelik, die aus ihrem Buch „Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung“ vor. Das cafém beginnt um 14 Uhr und die Lesung um 16 Uhr.
@FB

Bei beiden Veranstaltungen könnt ihr Tickets für den Bus kaufen und beide Veranstaltungen finden in der kosmotique (Marti – Luther – Str. 13) statt.

Alle weiteren aktuellen Infos findet ihr auf diese Seite: schweigemarsch-stoppen.de

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Das female focused & queer-feminist festival ‚Böse und Gemein‘ vom 24.-26.6. in Dresden

Wir wollen auf diese Veranstaltung hinweisen, weil wir sie nicht nur unterstützen, wir feiern sie und arbeiten eng mit den Veranstalterinnen zusammen, damit es ne tolle Veranstaltung wird. Neben einem unglaublichen Lineup wird es einen feministischen Cuntent (ja, was für ein Wortspiel!?) in der Kosmotique auf der Martin-Luther-Straße geben, den ihr euch geben solltet! Unten findet ihr auch noch das Selbstverständnis der Gruppe Böse und Gemein und weitere Links.

Wenn ihr einen Schlaflatz braucht ODER einen habt, dann gebt uns gerne über e_vibes@riseup.net oder über fb Bescheid!

Wir freuen uns sehr Teil der Böse und Gemeinde zu sein.

Hier die Infos:

Line-up

Anti-Corpos (Lieblingsband São Paulo, Brazil)
Cocaine Piss (Noise Punk aus Belgien)
Femme Krawall (Riot Grrrl aus Berlin)
Cuntroaches (Bösester & schönester Noisepunk aus Berlin)
Levitations (Sympathischster Postpunk aus Berlin)
THURM (Pure Power from everywhere)
Svffer (Crusty, blackened HC-extended von Münsteranerinnen* in Berlin)
Gurr (Feinste Garagenmusik aus Berlin)

Cuntent

▲ Sa 25.06. in der Kosmotique ▲
13 Uhr ► Wanna talk about sex? Yes Clitoris! Input + Austausch
Mit Louisa (Berlin)
15 Uhr ► Ausstellungseröffnung OFF THE ROKKET
Queere Pin-ups von Yori Gargarim
16 Uhr ► Sexy Time – Raum für Austausch. Sprechen über und beim Sex I Input + Austausch
Mit Madeline (Bochum)

▲ So 26.06. in der Kosmotique ▲
14 Uhr ► Feministisch Frühstücken
16 Uhr ► Ein Wurm mit Adlerflügeln, in der Küche Talg hackend // Lesung mit dem AK Unbehagen
18 Uhr ► PorYes – Feminist Porn Award – Feministische Konzepte in der Pornografie I Input + Austausch
Mit Lexi (Dresden/Berlin)
19.30 Uhr ► Offenes Vernetzungstreffen und Abschluss Festival

▲ 25.06./26.06. in der Queer Station / Beim Festival ▲
Cunt Collective (Oldenburg) I Ausstellung I Interaktives Angebot
► Henrike Iglesias I Installation Henrike Iglesias sind Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan und Sophia Schroth.
► Yori Gagarim (Berlin) I Festivalstand I Politische Bildung
Yori-gagarim.com
TROUBLE-X.info
OFF-THE-ROKKET.tumblr.com
Sexclusivitäten (Berlin) I Festivalstand I Sexuelle Bildung

FB Veranstaltung

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Selbstverständis von Böse und Gemein:

What ist böseundgemein?
*e n g l i s h b e l o w*
böse und gemein ist ein queer-feministisches all-grrrlz Konzertkollektiv aus Dresden.
böse und gemein ist ein freundliches Kollektiv, das offen für Kooperation und neue Mitwirkende ist.

Unser Feminismus schließt keinen Menschen aus und bezieht sich nicht auf ein bestimmtes Geschlecht. Wir möchten mit euch gemeinsam die einschränkenden und diskriminierenden Normen von Biologismus und Geschlecht überwinden, ebenso wie das Wort Geschlecht – Geschlechter sind für uns Genitalien. Was du aus deiner Identität machst, bleibt dir überlassen.

Unabhängig von unserem Anspruch, Geschlecht als Konstruktion des Machterhalts bestimmter Gruppen zu überwinden, leben wir in einer Gesellschaft, in der Frauen* und Männer* unterschiedliche Erfahrungen machen. Deshalb haben wir es uns zum Ziel gemacht, weibliche Positionen auf der Bühne zu stärken. Wir schließen niemanden aus, wir ändern jetzt einfach den Fokus.

Mackertum, Abwertung von Weiblichkeit (nicht an Genitalien gebunden), boyz-Clubs, toughe Atmosphären auf Konzerten, die zum davonlaufen und sicher nicht zum genießen sind. Es ist an der Zeit, etwas Anderes auszuprobieren. Feminismus bedeutet für uns, Alternativen zu schaffen und selbst aktiv zu werden.
Queer-Feminismus bedeutet für uns, Freiräume zu gestalten, in denen wir alle so sein können, wie wir sind und sein möchten – außerhalb jeder Norm.
Queer-sein bedeutet für uns, die Emanzipation aus stereotypen Vorstellungen, kreativ zu sein und lustvoll unsere Identität/en zu erforschen.
Wir haben keinen Bock mehr darauf, dass eine bestimmte privilegierte Gruppe alle interessanten Räume einnimmt. Deshalb schaffen wir neue Räume.

Punk Positiv
Punk bedeutet für uns Selbstermächtigung, Selbermachen, Phantasie und Energie. Punk hat nichts mit einem Outfit oder einer bestimmten Musikrichtung zu tun, Punk kommt von Innen. Seit riot grrrl haben sich die Ansprüche an einen inkludierenden Feminismus verändert, die Vorstellung von Geschlecht und Identität ebenso. Die Machtfrage, die riot grrrl in (Cis-)männerdominierten Szenen gestellt (und beantwortet) hat, ist gleich geblieben. Geändert hat sich wenig. Es geht darum, durch die Verbindung von Feminismus und Punk erlebbare Freiräume zu schaffen – auf und vor der Bühne. Mitgerissen sein durch Musik, Community und Energie – gemeinsam schwitzen, atmen, schreien, tanzen. Es braucht mehr Aufwand, um die Atmosphäre auf einem Konzert nachhaltig zu ändern, als in deine Facebook-Veranstaltung „no sexism“ zu schreiben.
Gehen wir es an!

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“böse und gemein“ is a queer-feminist and all-grrrlz concert-booking-collective from Dresden, Germany. It is a friendly collective that is open for cooperation and new participants.

Our feminism does not exclude anyone, nor is it focused on one specific gender. Together, we aim to overcome the restricting and discriminating norms of biologism and gender, as well as the word gender itself – to us, genders are genitals; what you make out of your own identity is entirely up to you!

Irrespective of our demand to overcome the matter of gender as a construct of power preservation by specific groups, the reality is that we live in a society in which women* and men* make different experiences. It is for that reason that we have made it our goal to strengthen female positions on stage and to emphasise them throughout our concerts. We are not excluding anyone; we are simply changing the focus.

Machoism, degradation of femininity (not bound to genitals), boyz-clubs and tough atmospheres at concerts are utterly unpleasant and in no way enjoyable. Therefore, it is time to shift the focus and to try something different.
We believe feminism means to take actions and offer alternatives. Our idea of queer-feminism contains the creation of open spaces where everyone can be how and whomever they are or would like to be – beyond the boundaries of any form of norm or standard. To us, being queer means the emancipation from stereotypical images and conceptions, to get creative and to explore our identity/ies.
We are tired of the taking over of spaces by a certain privileged group – thus, we are aiming to create and offer new spaces.

Punk-positive.
To us, punk means self-empowerment, DIY, imagination and energy. It has nothing to do with a certain style or music genre – punk comes from within. The demands on inclusive feminism and the idea of gender and identity have changed since riot grrrl. However, the question of power that riot grrrl raised (and answered) within the (cis) male dominated scene still remains. Not much has changed. We want to create new open spaces through the link between feminism and punk – on and off the stage. Through being carried away by music, community and energy – collectively sweating, breathing, shouting and dancing. It needs more effort to create a lasting effect on and change in the atmosphere of a concert than to state “no sexism” in your Facebook event.
Let’s do this!
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Queers in love at the end of the world.

Emanzipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen!

In Deutschland versammeln sich jedes Jahr christlich fundamentalistische Gegner_innen von Schwangerschaftsabbrüchen zu Demonstrationen, um ihr Weltbild in die Öffentlichkeit zu tragen. Diese Demonstrationen finden u.a. in Berlin und Münster statt. Aber auch in Annaberg-Buchholz wird seit 2010 zu sogenannten Schweigemärschen mobilisiert, die sich gegen das Selbstbestimmungsrecht aller Menschen richten – insbesondere derer, die schwanger werden können.

Bisher waren die “Christdemokraten für das Leben” (CDL) für die Organisation zuständig. Sie sind in der CDU organisiert und ihr erklärtes Ziel ist, Schwangerschaftsabbrüche nicht nur in Deutschland, sondern weltweit komplett zu kriminalisieren. Im März 2016 wurde der Träger des Schweigemarsches gewechselt, hin zum Verein “Lebensrecht Sachsen”. Dies soll die Veranstaltung für Menschen öffnen, die unabhängig von ihrer Partei- oder Glaubenszugehörigkeit diese reaktionären Positionen unterstützen möchten. Somit wird der Marsch vor allem in Richtung AfD
anschlussfähiger.

Aktuell nehmen rassistische Vorurteile und die Angst vor einem Werteverfall zu. Christliche FundamentalistInnen knüpfen an verbreitete sexistische und homophobe Einstellungen an und heizen das gesellschaftliche Klima weiter auf. Bei ihren Veranstaltungen schüren sie Vorurteile und Hass. Umso wichter ist es, dem einen entschlossenen Protest entgegen zu setzen!

Wir lassen uns nicht vorschreiben, ob wir Kinder kriegen und wie viele, wie unsere Beziehungen auszusehen haben, wie wir leben, lieben und sterben.
Es sind unsere Leben, unsere Körper, unsere Entscheidungen!
Emanzipation statt Fremdbestimmung!

Raise your voice – your body, your choice!

Seid laut und kreativ!

Den Schweigemarsch zum Desaster machen!

http://schweigemarsch-stoppen.de

Annaberg-Buchholz
6. Juni 2016, 17.00 Uhr
Chemnitzer Straße/
Barbara-Uthmann-Ring
(gegenüber Erzgebirgsklinikum)

Jam und freie Bühne für Frauen*

zusammen mit dem AZ Conni veranstalten wir nun folgende Veranstaltung:

Freie Bühne für interessierte Jammer*innen, Texter*innen, Performer*innen, Lernbegeisterte, Zuschauer*innen und andere kreative Menschen.

…nicht nur Punk! In der Jazz- Szenerie, im Blues, Funk, Metal/ Stoner/ Hardrock – egal wo man hinschaut – die Musikszene trieft leider sehr vor patriarchalen Strukturen. Die Arbeit im Hip Hop und Dj* Bereich hat die letzten Jahre Früchte getragen. Es wird Zeit das Ganze auch in andere Bereiche zu übertragen und zu etablieren! Wie oft müssen wir uns anhören:

„Wie, du bist in einer Band? Als Sängerin oder wie?“

„Für eine Schlagzeugerin* spielt die aber hammer- und heiß sieht sie auch noch aus!“

„Ist ja klar, dass die nur Akkorde schrammelt, ist halt ne Frau, die haben doch alle keine Ahnung von Spieltechnik.“

„Die Band gewinnt bestimmt den Wettbewerb- die haben ne Bassistin!“

„Kontrabass ist doch nichts für dich. Das ist doch ein Männerinstrument (omg!).“

…..und wie oft sind Jamsessions/ Bühnen als kreative Räume für Frauen* leider immer noch eine große Hürde, da sie meist von selbstbewussten, elitär und privilegiert erscheinenden männlichen* Personen überschwemmt und selbstverständlich in Anspruch genommen werden. Zitat: „Na, da kann ich/können wir doch nix für, wenn du dich nicht traust mitzuspielen!?“ ….Und nee- so einfach ist das leider nicht, Typ*!

Damit es hier und generell nicht so bleibt, kam uns die Idee: wir schaffen einfach selbst einen Raum für Musik und Bühnenbegeisterte FLT*! Es soll ein angstfreier und respektvoller Raum zum Ausprobieren, Kennenlernen und Vernetzen sein- denn wir stellten fest- es gibt kein Frauen*/ FLT* Netzwerk in der Musikszene Dresdens. Habt keine Scheu etwas „abliefern“ oder „darstellen“ zu müssen. Lasst euch und eurer Kreativität freien Lauf. Bingt gerne eigene Sachen oder schon existierende Dinge mit über die wir uns gemeinsam hermachen.

Wir stellen ein Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre und ein E-Piano. Außerdem gibt es zum Singen, Lachen, Schreien oder einfach Krach machen auch Gesangsmikrofone und ein Bühnenpodest zum „auf der Bühne stehen üben“. Gerne dürft ihr eigene Instrumente und Anderes mitbringen. Die Veranstaltung wird von einer Frau* an der Tontechnik betreut.

****Wir suchen noch Interessierte für´s Orga/ Aufbau- Team***

Wann: ab 20:00 Uhr
Wo: Az Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, Dresden

++++ Wir dulden keine/n Rassismus/ Sexismus/ Ableismus/ Lookismus/ Klassismus/ Ageismus/ Homo/Trans*phobie oder sonstige Hass- Kackscheisze! ++++

Applaus für Kelle

Auf Indymedia Linksunten fanden wir diese Pressemitteilung von Kommando Kelle:

Am Dienstag, den 22.3.2016 protestierten die feministischen Klatschfreund_innen des „Kommando Kelle“ lautstark gegen eine Veranstaltung der CDU mit Birgit Kelle in und am Haus an der Kreuzkirche. Eingeladen hatten die beiden CDU Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz und Andreas Lämmel unter dem Motto „Mal ernsthaft: Mit Gendergaga gegen das arabische Frauenbild?“. Den Auftritt von Birgit Kelle nahmen unter anderem ein Bündnis aus dem ‚Gerede homo, bi und trans e.V.‘, ‚CSD Dresden e.V.‘ und anderen Organisationen und Parteien zum Anlass eine Kundgebung „Für Toleranz, gegen Fremdenfeidlichkeit und Homophobie“ zu veranstalten. Doch auch innerhalb der Veranstaltung kam es zu lautstarkem Gegenprotest, wodurch die sogenannte „Expertin für Genderfragen“ für ca. 40 Minuten nicht zu Wort kam.

Der kreative Protest äußerte sich durch lauten Beifall, Rufen, das Trommeln mit Füßen, das Hochhalten einer Regenbogenfahne und Seifenblasen, sowie geöffneten Blusen mit Slogans wie „Gendergaga“ und „Homolobby“ auf den Dekolletés. Das nicht ganz so euphorische, restliche Publikum zeigte sich zunächst irritiert und handlungsunfähig. Als den Veranstalter_innen dämmerte, dass die Klatscher_innen Birgit Kelle nicht zu Wort kommen lassen würden, kippte die Stimmung in latente Aggressionen um: Diese reichten von Ausspruch eines Hausverbotes, die Androhung die Polizei zu holen, bis hin zu penetranten Videoaufnahmen, Beleidigungen und Handgreiflichkeiten. Zwischenzeitlich war sich das Publikum zumindest kurzzeitig einig gemeinsam „Meinungsfreiheit“ zu skandieren. Die Meinungsfreiheit wurde dadurch beendet, dass die Polizei die unbequemen Aktivist_innen aus dem Veranstaltungssaal beförderten.

Luca Schelle-Löffler, Pressesprecher_in von „Kommando Kelle“ sagt dazu: „Es ist nicht verwunderlich, dass gerade die sächsische CDU Birgit Kelle einlädt. Diese Partei propagiert bekanntlich ein 50er Jahre Frauenbild, einschließlich einer diversität-ablehnenden Heteronormativität. Berührungsängste scheint die CDU darüber hinaus auch nicht zur neuen Rechten zu haben“. Birgit Kelle pflegt auch engen Kontakt zu Beatrix von Storch.

Luca Schelle-Löffler führt fort: „Im sächsischen Landtag wurde sie im September 2015 als Beraterin für den ‚Aktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensweisen‘ von der CDU berufen. Gegen das Baden-Württembergische Äquivalent des Bildungsplans hingegen organisiert sie mit Beatrix von Storch’s Organisation ‚zivile Koalition‘ antifeministische Proteste. Die ‚zivile Koalition‘ ist Vorfeldorganisation der AFD, welche am 30. April 2016 ihren Parteitag in Stuttgart abhält. Unter anderem wegen den antifeministischen Inhalten dieser Partei werden im Rahmen der Kampagne ‚Nationalismus ist keine Alternative‘ Gegenproteste zu diesem Parteitag organisiert.“

Abschließend erklärt Luca Schelle-Löffler: „Diese Veranstaltung reiht sich ein in Dresdner Kontinuitäten von rassistischen, antifeministischen und islamfeindlichen Ressentiments.“

Desweiteren haben sich die Sächsische Zeitung, die DNN und der MDR zu Wort gemeldet.