Von feministischen Reitpeitschen und Blumenkränzen

Pussy Riot, eine sich als feministisch verstehende Performance-Gruppe in Russland, und Femen, eine internationale “Frauenbewegung” mit ukrainischen Ursprüngen, haben in letzter Zeit öffentlich viel Aufsehen erregt – siehe z.B. das „Punk-Gebet“ von Pussy Riot und deren darauf folgende Inhaftierung oder Femen‘s nacktbrüstiger Angriff auf Putin. Es gab weltweit sowohl Solidarisierungen als auch Kritik an Auftreten sowie Aussagen der Gruppen. Jedoch kommt medial immer nur ein stark vereinfachtes, inhaltsreduziertes Bild rüber. Wer sind denn nun eigentlich Pussy Riot bzw. Femen? Wo lassen sie sich historisch-gesellschaftlich verorten? Wie sind sie jeweils organisiert? Welche Bilder werden erzeugt und welche Folgen haben diese? Wie beschreiben sie sich selbst und welche Positionen vertreten sie? Inwiefern sind diese oder jene als feministisch zu bezeichnen? Wie kann feministische Praxis heute aussehen?

Input von der Gruppe e*vibes mit anschließender Diskussion.
Die inhaltliche Schwerpunktsetzung kann den Interessen der Anwesenden angepasst werden