Tag Archives: Feminismus

Mobi-Vortrag Annaberg-Buchholz

Hier noch eine kleine Erinnerung an die Mobiveranstaltungen vom Bündnis Pro Choice Sachsen: Morgen Abend, 31.05. wird es 19:30 Uhr im PlatzDa! (Wernerstraße 21, Dresden) einen Mobi-Vortrag geben. Fühlt euch herzlich eingeladen!
Weiter Veranstaltungen auch in anderen Städten findet ihr hier.

://about feminism-Soliparty in Berlin

Rauchen, saufen, Jungs* verhaun’ – Bollerwagen klaun’ und den Herrentag versaun’

Kleine Erinnerung: Unter diesem Motto wird morgen in Berlin die Soliparty für Anti-Repressionskosten der What the fuck?!-Aktionen gegen den “Marsch für das Leben” in Berlin stattfinden. Feministische Überrraschungen inklusive… Trefft uns dort!

All gender* welcome!
Keine Macker, kein Sexismus – it‘s all ://about feminism!

FB

Kritik des Familismus – Lesung und Diskussion mit Gisela Notz

Geschichte, Theorie und Realität eines ideologischen Gemäldes

Die Ideologie des Familismus (oder auch Familialismus), die die gesellschaftliche Organisationsnorm aus dem Konzept einer „Idealfamilie“ ableitet, prägt seit Jahrhunderten Politik und Sozialstruktur in Deutschland und in anderen westlichen Ländern wesentlich mit. Familismus hat einen Ausgangspunkt, der schon immer nur für einen Bruchteil der Bevölkerung praktische Relevanz hatte: die Familie. Sie gibt es heute ebenso wenig, wie es sie je gegeben hat. Und schon gar nicht war sie zu allen Zeiten die bürgerliche Kleinfamilie, wie wir sie heute kennen. Familismus ist eine Spielart des Antifeminismus, denn nach der familistischen Ideologie herrschen in der heterosexuellen Kleinfamilie, die immer aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht, komplementäre Rollenaufteilungen entlag der Geschlechterlinien. Die Ideologie der „Familie als Keimzelle der Gesellschaft“ ist immer auf den Nationalstaat bezogen. Sie führt unweigerlich zur Diskriminierung von Individuen und Gruppen, die diesem Bild nicht entsprechen. Angesichts der „neuen“ rechtspopulistischen AkteurInnen hat sie Hochkonjunktur. Was ist dagegen zu tun? Darüber sollten wir diskutieren.

Dr. Gisela Notz, freie Autorin, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, Berlin. Gisela Notz war von 2004 bis 2010 Bundesvorsitzende von pro familia. Zum Thema hat sie das Buch: Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes geschrieben, das 2015 in der Reihe thorie org des Schmetterlings-Verlages in Stuttgart erschien. Seit 15 Jahren bringt sie den historischen Wandkalender „Wegbereiterinnen“ heraus.

24.05. 20:00 Uhr @ kosmotique (Martin-Luther-Str.13)
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Böse & Gemein Fest #2 – queer & punx celebration

Für das vierte Juni-Wochenende heißt es “save the date”, denn da findet das Böse und Gemein zum zweiten Mal statt! Wir feiern die Veranstalter_innen und das diesjährige Programm unGEMEIN ab, das Konzerte, Workshops, Performances, Vorträge und Vernetzungstreffen umfasst.
Natürlich haben die Böse & Gemeins auch an feministischer schlafen gedacht, weshalb ihr euch, wenn ihr einen Schlafplatz braucht oder einen habt, unter feministischschlafen@posteo.de melden könnt.

Wir sehen uns dort!!! <3

22., 23., 24., 25. Juni @ objekt klein a
FB-Veranstaltung

Nachwuchskonferenz “Gender in Transition?”

Alle diejenigen, die sich für den feministischen Diskurs an Universitäten interessieren, seien auf die Nachwuchskonferenz der GenderConceptGroup (GCG) hingewiesen. Das Ziel lautet, dass “dem inhaltlich vielfältig und interdisziplinäre ausgerichteten wissenschaftlichen Nachwuchs im Felde der Geschlechterstudien die Möglichkeit bieten, Projekte, Ergebnisse und Forschungsvorhaben an der TU Dresden vorzustellen”. Das Programm ist vielfältig (Intersektionalität, Erwerbsarbeit…) und umsonst. Um Anmeldung bis zum 24.05. wird gebeten.

30. und 31. Mai @ Festssal im Rektorat, Mommsenstr. 11 01069 Dresden

 

Get lost, B.O.R.! – A brief personal account on what happened at the anti-abortion march organized by the Orthodox Romanian Church

Wir teilen den Bericht einer Genossin aus Rumänien über die dort von der Orthodoxen Kirche veranstalteten Anti-Abtreibungsmärsche und den (geringen) Protest dagegen. Wir solidarisieren uns mit ihren Kämpfen und möchten auf diese aufmerksam machen. (Der verlinkte Artikel kann gern verbreitet werden ;-))
Gegen jeden Fundamentalismus!

Lieber Feminismus Feiern – Fundis blockieren!

Am 17.09.2016 rufen zwei Bündnisse (What the Fuck // Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung) in Berlin zum Protest gegen den christlich-fundamentalistischen “Marsch für das Leben” auf.

Genau wie in Annaberg – Buchholz ist es uns auch hier wichtig deutlich gegen diese reaktionären Ideen Stellung zu beziehen. Deshalb auf nach Berlin!

Fundis blockieren!

 

Die Mole #3 ist da!

Die neue Mole ist draußen und wir finden das Thema super spannend. Feminismus.

Ein Thema was nicht mit einer Zeitungsausgabe abgehandelt werden kann und einfach immer Teil von allem sein sollte.
Leider ist dies noch immer nicht der Fall.

Genausowenig scheint es der Fall zu sein, dass Menschen, die spannende Themen bearbeiten und viel coolen Input in die Szene geben, aber auch extrem kritikwürdige Denkweisen haben, als solche kritisch kommentiert werden. Um´s kurz zu machen – wir hätten es sehr begrüßt, wenn das Laurie Penny Interview mit einem Hinweis auf ihre Standpunkte zur Israelpolitik und ihre Unterstützung der BDS-Kampagne versehen worden wäre.

Mole #3 als pdf
Mole Homepage

Emanzipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen!

In Deutschland versammeln sich jedes Jahr christlich fundamentalistische Gegner_innen von Schwangerschaftsabbrüchen zu Demonstrationen, um ihr Weltbild in die Öffentlichkeit zu tragen. Diese Demonstrationen finden u.a. in Berlin und Münster statt. Aber auch in Annaberg-Buchholz wird seit 2010 zu sogenannten Schweigemärschen mobilisiert, die sich gegen das Selbstbestimmungsrecht aller Menschen richten – insbesondere derer, die schwanger werden können.

Bisher waren die “Christdemokraten für das Leben” (CDL) für die Organisation zuständig. Sie sind in der CDU organisiert und ihr erklärtes Ziel ist, Schwangerschaftsabbrüche nicht nur in Deutschland, sondern weltweit komplett zu kriminalisieren. Im März 2016 wurde der Träger des Schweigemarsches gewechselt, hin zum Verein “Lebensrecht Sachsen”. Dies soll die Veranstaltung für Menschen öffnen, die unabhängig von ihrer Partei- oder Glaubenszugehörigkeit diese reaktionären Positionen unterstützen möchten. Somit wird der Marsch vor allem in Richtung AfD
anschlussfähiger.

Aktuell nehmen rassistische Vorurteile und die Angst vor einem Werteverfall zu. Christliche FundamentalistInnen knüpfen an verbreitete sexistische und homophobe Einstellungen an und heizen das gesellschaftliche Klima weiter auf. Bei ihren Veranstaltungen schüren sie Vorurteile und Hass. Umso wichter ist es, dem einen entschlossenen Protest entgegen zu setzen!

Wir lassen uns nicht vorschreiben, ob wir Kinder kriegen und wie viele, wie unsere Beziehungen auszusehen haben, wie wir leben, lieben und sterben.
Es sind unsere Leben, unsere Körper, unsere Entscheidungen!
Emanzipation statt Fremdbestimmung!

Raise your voice – your body, your choice!

Seid laut und kreativ!

Den Schweigemarsch zum Desaster machen!

http://schweigemarsch-stoppen.de

Annaberg-Buchholz
6. Juni 2016, 17.00 Uhr
Chemnitzer Straße/
Barbara-Uthmann-Ring
(gegenüber Erzgebirgsklinikum)