Tag Archives: Annaberg-Bucholz

Kulturkampf und Gewissen

Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der “Lebensschutz”-Bewegung.

Eine Veranstaltung mit Eike Sanders und Ulli Jentsch

Die „Lebensschutz“-Bewegung will in die Offensive: Sie möchte nicht nur die Zugänge zu Schwangerschaftsabbrüchen erschweren, sondern führt auch einen Kulturkampf zur Retraditionalisierung der Geschlechter- und Familienverhältnisse, um christliche Moral und das ärztliche Gewissen. Damit ist sie Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen, Aufschwungs. Die Autor*innen analysieren in “Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der ‘Lebensschutz’-Bewegung” die neuen medizinethischen Strategien der „Lebensschutz“-Bewegung, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche. Damit liefern sie das Material für eine kritische Auseinandersetzung mit den „Lebensschützern“ – und die Grundlage für den nötigen Widerstand.

Über ein Jahr lang hat Eike Sanders, Mitarbeiterin des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz) recherchiert, zusammen mit ihrem Kollegen Ulli Jentsch und der freien Journalistin und Autorin Kirsten Achtelik die Expertise zusammengestellt, gelesen und geschrieben, Thesen und Erkenntnisse mit Kolleg*innen und Aktivist*innen diskutiert. Alle Autor*innen publizieren seit vielen Jahren zu dem Themenbereich.

Freitag, 25. Mai 2018 // 20:00 – 23:00 // kosmotique (Martin-Luther-Str. 13, 01099 Dresden)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der diesjährigen Mobi zur Demonstration in Annaberg-Buchholz statt. Am 16.06. wollen wir dort gemeinsam lautstark und kreativ gegen einen Aufmarsch christlicher Fundamentalist_innen und Neurechter und für eine feministische Praxis demonstrieren.
Tickets für die Anreise könnt ihr bei dieser Veranstaltung gegen Spende erwerben.
Weitere Informationen findet ihr auf pro-choice-sachsen.de

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen statt.

Heute: IDAHIT und Kinder Küfa

Heute ist Interntionaler Tag gegen Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit!

Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) längst Überfälliges: Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Obwohl seitdem viel passiert ist, sind die Kämpfe um Gleichberechtigung nicht vorbei. In vielen Ländern verschärft sich die Situation für homosexuelle, trans oder inter Personen und auch hierzulande haben wir noch viel zu tun im Hinblick auf echte Akzeptanz. Also raus mit euch zum IDAHIT!!!

Kundgebung: 17:00 Uhr Prager Straße Höhe Freitreppe (Hausnummer 8)

Demonstration: 19:00 Uhr Prager Straße durch die Altstadt bis zum kukulida (Martin-Luther-Straße Ecke Bautzner Straße)

Ebenfalls heute findet auch wieder die Kinder Küfa im AZ Conni statt. Sie ist ein Ort, an dem Menschen mit und ohne Kinder, Menschen egal ob jung oder alt zusammenkommen können um gemeinsam rumzuhängen, zu essen, zu spielen und zu diskutieren.
Dieses Mal dreht es sich inhaltlich um die Elterngruppe Upside Down. Sie kommen vorbei und stellen sich und ihre Arbeit vor.
“Upside Down Elterngruppe – aus dem Leben – Kinder mit Down Syndrom, nicht einfach aber schön, was ist heut zu Tage schon einfach?”
http://down-syndrom-dresden.blogspot.de/

Input: 16:15 Uhr
Essen: 17:30 Uh

Die Veranstaltung findet im Rahmen der diesjährigen Mobi zur Demonstration in Annaberg-Buchholz statt. Am 16.06. wollen wir dort gemeinsam lautstark und kreativ gegen einen Aufmarsch christlicher Fundamentalist_innen und Neurechter und für eine feministische Praxis demonstrieren.
Tickets für die Anreise könnt ihr bei dieser Veranstaltung gegen Spende erwerben.
Weitere Informationen findet ihr auf pro-choice-sachsen.de

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen statt.

Feministische Utopien zu Reproduktion und Arbeit

“… dass die Wahrheit eine Sache der Vorstellungskraft ist.”
Feministische Utopien zu Reproduktion und Arbeit.
Lesung und Diskussion mit der AG Feministische Kämpfe (FAU Dresden)

Mittwoch, 16. Mai 2018 20:00 – 23:00 Uhr @ kosmotique (Martin-Luther-Str. 13, 01099 Dresden)

Wir leben nicht gerade in utopischen Verhältnissen. Die AFD und Pegida wollen den Menschen ein konservatives Familienbild aufzwingen, “Lebensschützer” und fundamentalistische Christen demonstrieren am 16.06.2018 in Annaberg-Bucholz für ein komplettes Verbot von Abtreibung. Sexualität, Familienstrukturen, Kindererziehung sollen sich an starren Geschlechterrollen orientieren.
Gegen diese Entwicklung müssen notwendige Abwehrkämpfe geführt werden. Darüber kommen wir oft gar nicht dazu, darüber nachzudenken, wie eigentlich eine Gesellschaft aussehen könnte, in der Geschlecht keine Rolle spielt, oder in der Geschlecht ganz andere Rollen spielt. Wer kümmert sich dann in welchem Maß um Arbeit, Haushalt und Kindererziehung? Müssen sich überhaupt Menschen darum kümmern? Wie werden solche Dinge entschieden? Wie leben und lieben wir? Wie sehen unsere Beziehungen zueinander aus? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit gleichberechtigtes Zusammenleben möglich ist?
Auch Science-Fiction-Autor_innen haben sich diese Fragen gestellt und die Zukunft als Folie für Gedankenexperimente genutzt. Anhand von utopischen Romanen, wie beispielsweise “Planet der Habnichtse” von Ursula K. Leguin wollen wir miteinander darüber ins Gespräch kommen, wie dieser (noch) nicht vorhandene Ort (deutsche Übersetzung des Wortes
Utopia) aussehen kann, was wir unter einem besseren Zusammenleben verstehen und wie wir dahin kommen, wenn uns die Herrschenden nun mal keinen Planeten schenken.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der diesjährigen Mobi zur Demonstration in Annaberg-Buchholz statt. Am 16.06. wollen wir dort gemeinsam lautstark und kreativ gegen einen Aufmarsch christlicher Fundamentalist_innen und Neurechter und für eine feministische Praxis demonstrieren.
Tickets für die Anreise könnt ihr bei dieser Veranstaltung gegen Spende erwerben.
Weitere Informationen findet ihr auf pro-choice-sachsen.de

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen statt.

Workshop zu Sexualität und Behinderung

Am Samstag findet in Dresden der Workshop “Genderng Disability und Selbstbestimmte Sexualität” mit Esther Stahl statt.

Esther Stahl lehrt an der Universität in Merseburg im Fachbereich Soziale Arbeit, Medien und Kultur. Außerdem veröffentlichte sie im vergangen Jahr im Hochschlverlag das Buch “Gewaltpräventionskonzepte für die Arbeit mit Mädchen und Frauen mit Behinderungen”.

In dem dreistündigen Workshop soll es um die Konstruktion von Geschlecht und Behinderung in unserer Gesellschaft gehen und wie diese sowie andere Aspekte zur Einschränkung sexueller Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen beitragen. Die Teilnehmer_innen erfahren, was die beiden Kategorien Geschlecht und Behinderung miteinander zu tun haben und wie und wovon die Aneignung weiblicher und männlicher Stereotype emanzipieren können; warum das nicht die Lösung sein kann und wie über all dies auch in Leichter Sprache gesprochen werden kann. Außerdem soll es um sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigungen gehen – wobei der Fokus hierbei auf Menschen gelegt wird, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben.
Der Workshop ist als Workshop konzipiert und nicht als Vortrag – Mitmachen ist erwünscht!

Beschreibung in Leichter Sprache:
Menschen machen Geschlecht.
Menschen machen auch Behinderung.
Menschen mit Beeinträchtigungen können oft nicht so Sex haben, wie sie das selber wollen.
Ich mache einen workshop.
Der workshop dauert 3 Stunden.
Ein workshop ist so ähnlich wie Unterricht.
Im workshop sollen alle mitmachen und etwas lernen.
In diesem workshop lernen Sie über Männlich-Sein und Weiblich-Sein. In dem workshop lernen Sie etwas über Behinderung und Sexualität. Wir lernen wie Menschen Männer machen, Frauen machen und Behinderte machen.
Wir lernen, wie man in Leichter Sprache über das Thema spricht.
Der workshop ist in Schwerer Sprache.
Sie können mit einem Helfer kommen.
Sie können mit einer Helferin kommen.

———————————————————————

Der Eintritt ist frei.
Rollstuhlgerecht für Rollis bis 90cm Breite.
Die Veranstaltung ist auf Deutsch.
Übersetzungen können im Vorfeld angefragt werden, wir werden versuchen diese zu ermöglichen.
Kinderbetreuung kann im Vorfeld angefragt werden.
Der Workshop ist auf maximal 20 Personen begrenzt.
Anmeldung und Anfragen bitte an:
email hidden; JavaScript is required

————————————————————————–

Die Veranstaltung findet im Rahmen der diesjährigen Mobi zur Demonstration in Annaberg-Buchholz statt. Am 16.06. wollen wir dort gemeinsam lautstark und kreativ gegen einen Aufmarsch christlicher Fundamentalist_innen und Neurechter und für eine feministische Praxis demonstrieren.
Tickets für die Anreise könnt ihr bei dieser Veranstaltung gegen Spende erwerben.

Weitere Informationen findet ihr auf pro-choice-sachsen.de

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen statt.

Mein Körper gehört weder Kirche noch Deutschland – Input und Film

Am Freitag, den 4. Mai ab 21:00 Uhr wollen wir mit euch gemeinsam im malobeo (Kamenzer Str. 38, 01099 Dresden) eine Dokumentation über die Kampagnen der selbsternannten “Lebensschützer_innen” schauen und geben einen Input über Abtreibung, Autonomie und Annaberg-Buchholz.

Wir erzählen etwas zur Geschichte von §218, §219 und feministischen Interventionen. Wie kam es zu dem Verbot von Abtreibungen, was sind die Folgen der Kriminalisierung und mit welchen Mitteln hat die Frauenbewegung dagegen gekämpft? Im zweiten Vortragsteil widmen wir uns aktuellen feministischen Interventionen, unter anderem am Beispiel von Annaberg-Buchholz in Sachsen. Wer demonstriert da und wieso? Welche emanzipatorischen Kämpfe müssen heutzutage zusammen gedacht und geführt werden? Bei Interesse werfen wir auch einen Blick über den deutschen Tellerrand auf die Gesetzeslage und die feministische Praxis in anderen Ländern.

Bei der Veranstaltung wird es auch wieder möglich sein Tickets für die gemeinsame Anreise nach Annaberg-Buchholz am 16. Juni zu erwerben.

4. Juni 2018 von 21:00 – 23:00 Uhr
malobeo (Kamenzer Str. 38, 01099 Dresden)

Ciocia Basia – Grenzenlos Pro Choice

Heute findet in der kosmotique (Martin-Luther-Str. 13, 01099 Dresden) eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Mobi zur Demo in Annaberg-Buchholz statt, auf der ihr natürlich auch Bustickets für eine gemeinsame Anreise am 16. Juni erwerben könnt.

Während in vielen Ländern reproduktive Rechte immer weiter liberalisiert werden, befindet sich die Politik in Polen, Deutschlands direktem Nachbarn, auf einem extrem regressiven Kurs. Die rechtskonservative Regierung schränkt, in Zusammenarbeit mit der Kirche, die reproduktiven Rechte der polnischen BürgerInnen massiv ein. Polen hat bereits eines der strengsten Abtreibungsrechte Europas – trotzdem soll dieses nun weiter verschärft werden. Polinnen sollen künftig gezwungen werden, nichtüberlebensfähige Föten auszutragen, um das katholisch-konservative Weltbild der Regierung zu erfüllen. Dem versuchen wir entgegenzuwirken.
Unsere Organisation, Ciocia Basia (Tante Barbara) hilft Polinnen, die von dem inhumanen Abtreibungsrecht des Landes betroffen sind, Abtreibungen in Berlin durchzuführen. Wir unterstützen Frauen organisatorisch, finanziell und seelisch bei dem Abbruch ungewollter Schwangerschaften.
Wir berichten über unsere Arbeit, sowie über die momentane soziopolitische Situation in Polen, welche zu der Gründung unserer Organisation geführt hat.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Regionalgruppe der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen statt.

Weitere Informationen findet ihr auf pro-choice-sachsen.de

Für eine feministische Praxis – in Annaberg-Buchholz!

Wir sind extrem aufgeregt: Die Entscheidung ist gefällt. Am 16. Juni wird es nicht nur eine lautstarke, feministische Demonstration gegen christlichen Fundamentalismus und rechtspopulistischen Müll geben, sondern auch ein ganztägiges Programm mit leckerem Essen, Konzerten, Infoständen und Möglichkeiten sich zu vernetzen. Um dies alles realisieren zu können, benötigen wir noch einiges an Hilfe.

1. Musik: Möchtest du oder deine Band für Soli auftreten? Meldet euch bei uns oder noch besser direkt bei unseren wunderbaren Unterstützer_innen von Böse & Gemein.

2. Poetry Slam, Redebeiträge, Grußwörter, Organisation vorstellen: Möchtest du dabei sein? Wir freuen uns sehr über deine Nachricht und die Möglichkeit die Details mit dir bzw. euch zu besprechen!

3. Infostand: Möchtest du dich mit deinem Infomaterial oder deinem feministischen und/oder antifaschistischen Merch zu uns gesellen? Hast du gut passendes Infomaterial, kannst aber nicht vorbeikommen? Melde dich damit wir die Details besprechen können, wir finden sicherlich auch eine Lösung für Menschen die nicht selbst vor Ort sein können und für alle anderen auch.

4.Finanzieller Support: Möchtest du uns unterstützen, aber dich nicht direkt am Programm beteiligen? Teile diesen Beitrag und/oder Spende uns Geld! Denn dies ist aufgrund der notwendigen Technik und anderen Kosten die da gerade auf uns zurollen immens wichtig! – Selbstverständlich gibt es Spendenbescheinigungen!

e*vibes – für eine emanzipatorische praxis e.V.
Kto: evibes
Bank: Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN: DE 22 8505 0300 0221 0618 35
BIC: OS DD DE 81 XXX
Stichwort: pro choice

Emailadresse:
böse & gemein: email hidden; JavaScript is required
pro choice Sachsen: email hidden; JavaScript is required

Haltet euch auch weiter auf dem Laufenden unter pro-choice-sachsen.de!

Pro Choice Kampagne in Sachsen gestartet

Yeah, yeah, yeah! Das Bündnis Pro Choice Sachsen startet die diesjährige Kampagne:
“Leben schützen! Abtreibung legalisieren! – Für eine feministische Praxis”

Das ist der Titel unter dem zahlreiche Veranstaltungen stattfinden werden. Das Ende der Kampagne bildet wie auch in den vergangenen Jahren die Demonstration in Annaberg- Buchholz, bei dem das Bündnis dem am 16. Juni stattfindenden sogenannten “Schweigemarsch für das Leben” lautstark wiedersprechen will.

Den Aufruf zur Demo, Mobimaterial, sowie aktuelle Infos findet ihr unter: pro-choice-sachsen.de, auf Twitter #ProChoice_SN und Facebook @prochoicesachsen

§219a abschaffen! Debatte im Bundestag!

Heute wird im Bundestag über die Abschaffung oder Änderung des §219a diskutiert. Ausgelöst wurde diese Diskussion durch die wiederholten Anzeigen gegen Kristina Hänel durch christliche Fundamentalist_innen. Bis auf den letzten Fall wurden die Verfahren immer eingestellt. 2016 eröffnete ein Gießener Staatsanwalt das aktuelle Verfahren. 2017 wurde Kristina Hänel verurteilt, sie und ihre Anwältin gingen in Berufung und kündigten an, sich zur Not durch alle Instanzen zu klagen.

Wir als Pro Choice Sachsen Bündnis sind solidarisch mit ihr und allen anderen durch Anzeigen fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen bedrohten Mediziner*innen. Die Strafverfolgung für die Zurverfügungstellung sachlicher Informationen über Schwangerschaftsabbrüche muss beendet werden.

Wir halten die Frage nach einer Grenzziehung zwischen Information und Werbung für nicht zielführend in der Diskussion um den § 219a StGB. Wir sind für die Streichung des § 219a StGB, weil eine mögliche Strafverfolgung u.a. Gynäkolog*innen und Beratungsstellen davon abhält, Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen zur Verfügung zu stellen. Dieser Mangel an Informationsweitergabe kann bei den schwangeren Personen zu Verunsicherung und Unwissen führen. Abgesehen davon verstetigt das Verbot die gesellschaftliche Tabuisierung und politische Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Mit einer Streichung des § 219a StGB wird das Informationsverbot aufgehoben. Dass damit auch das Werbungsverbot entfallen wird, erachten wir als unproblematisch, denn Werbung – im Sinne einer Anpreisung – ist in Deutschland ohnehin für alle ärztlichen Leistungen durch die Berufsordnung für Mediziner*innen verboten. Die Panikmache vor Werbung in Internet, Fernsehen und Zeitschriften, wie sie z.B. von der CDU und AfD geschürt wird, ist daher völlig unbegründet.

Wir setzen uns außerdem für das Recht auf Abtreibung und damit für die Abschaffung sowohl des § 219 StGB als auch des § 218 StGB ein. Der § 218 stellt den Schwangerschaftsabbruch unter Strafe. Lediglich unter bestimmten Bedingungen, zu denen eine Pflichtberatung und eine erzwungende Wartezeit gehört, bleibt er straffrei. Dies stellt in unseren Augen eine Bevormundung von Schwangeren dar und spricht ihnen ab, selbst entscheiden zu können. Wir kämpfen für das Recht auf Entscheidungsfreiheit. Dieses Recht schließt für uns den uneingeschränkten Zugang zu Informationen über die rechtlichen und medizinischen Rahmenbedingungen eines Schwangerschaftsabbruchs ein.

Am 16.06.2018 fahren wir nach Annaberg-Buchholz!
Fundis und Rechten den Tag versauen!

Leben schützen!
Abtreibung legalisieren!
§218 und §219 StGB abschaffen!
Für eine feministische Praxis!

pro-choice-sachsen.de