Solidarität mit den Betroffenen von Polizeigewalt!

Auch wir möchten uns hiermit mit den Betroffenen der Polizeigewalt in Hamburg während der Gipfelproteste solidarisieren.

Die Polizei setzte auf Eskalation! Bereits im Vorfeld und auch bei den Protesten selbst. Die Verbote des Camps, unzählige Gefärderansprachen zur Einschüchterung, massive Einschränkungen der Versammlungs- und Pressefreiheit, Demo- und Einreiseverbote, Angriffe auf Demonstrationen und Santitäter_innen, unzählige teilweise schwere Körperverletzungen, ..
Dies ist nicht tolerierbar!

Wir hoffen allen Verletzen geht es bald besser. Meldet euch bei Bedarf bei euren lokalen Out of Action Gruppen und bei Anzeigen/Vorladungen bei euren Roten Hilfe und/oder ABC Strukturen!


Böse und Gemein – queer & punx celebration

Whooop! Nur noch einmal schlafen und dann findet das Böse & Gemein Fest #2 statt!!!
Euch erwarten von Freitag bis Sonntag böse Konzerte und gemeine Workshops, Diskussionsforen, Vorträge und viele Geselligkeiten. Kommet zahlreich ins objekt klein a, wir haben maximalen Bock!!!
Hier geht es zur FB- Veranstaltung.

Das vollständige Programm findet ihr in diesem reader. Dabei wollen wir auf einen Vortrag im Besonderen hinweisen:

Sexarbeit – emanzipatorische Perspektiven

mit Theodora Becker von Hydra e.V.
24. Juni 14:00 – 15:30 Uhr @ objekt klein a in der Meschwitzstr. 9

Ab Juli 2017 beginnt die Umsetzung des sogenannten Prostituiertenschutzgesetzes. Sexarbeitsverbände kritisieren nicht zuletzt den Verlust der Anonymität durch Registrierung und einen paternalistischen Beratungszwang im Stile verpflichtender Schwangerschaftsabbruchsberatu ngen. Auch befürchten sie Schwierigkeiten gerade kleiner, mitunter auch kollektiv oder von relativ fairen Betreiber*innen geführter Bordelle, die Auflagen für Bordellkonzession zu erfüllen.
Wir nehmen die Debatte um das Gesetz zum Anlass, über linke Perspektiven auf Sexarbeit zu diskutieren. Der Vortrag von Theodora Becker gibt einen Überblick über die rechtliche Lage, analysiert die politische Situation und nimmt sich die Freiheit, utopisch darüber hinauszudenken.
Denn im gegenwätigen Prostitutionsdiskurs stehen sich vor allem zwei Positionen gegenüber: Dies sind einerseits Befürworter*innen einer Verschärfung von Straf- und Ordnungsrecht aus abolitionistischer, d.h. auf Abschaffung von Prostitution gerichteter, oder regulationistischer, in Deutschland gegenwärtig stark auf Kontrolle setzender Perspektive. Andererseits verteidigen Sexarbeitsbewegungen, derart in die Defensive gedrängt, oft unbegeistert den Status Quo und fordern Normalisierung. Beides scheint, wenn auch in unterschiedlichem Maße, unzufriedenstellend. Wir wollen zusammen Alternativen aus einer feministischen, emanzipatorischen Perspektive diskutieren.

Rückschau auf Demo am 12. Juni 2017

Es war eine bunte, laute und kraftvolle Demo am Montag in Annaberg-Buchholz. Wir freuen uns, dass es auch in diesem Jahr wieder viele Menschen geschafft haben dem Aufruf zu folgen um für Selbstbestimmung und das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche auf die Straße zu gehen. Die ersten Bilder des Tages findet ihr hier auf flickr und die Pressemitteilung des Bündnisses Pro Choice ist auch auf schweigemarsch-stoppen.de zu lesen.

Annaberg-Buchholz, 12.06.2017: + Protest gegen fundamentalistischen“Schweigemarsch“ im Erzgebirge + Ultrakonservative wollen Schwangerschaftsabbruch kriminalisieren + Schulterschluss mit Rechtspopulistin Hedwig v. Beverfoerde + lautstarker Gegenprotest von feministischen Gruppen

12.06.2017, Annaberg-Buchholz, Sachsen: Continue reading

Mareice Kaiser las aus ihrem Leben

Gestern fand die wunderbare Lesung “Alles Inklusive” mit Mareice Kaise, Betreiberin des Blogs Kaiserinnenreich statt. Wir alle hätten ihr noch gerne länger gelauscht!

“96 Prozent aller Kinder kommen gesund zur Welt. Meine Tochter gehört zu den anderen vier Prozent.”
Vielen Dank für die Reise nach Dresden und auch danke an das Projekttheater Dresden für die barrierearmen Räume und an die DGS Dolmetscherinnen, die die Veranstaltungen bereicherten und uns damit ermutigten dies öfter zu realisieren.
(Foto: Amac Garbe)

Alles Inklusive – Lesung mit Mareice Kaiser

Im Rahmen der Kampagne von Pro Choice Sachsen haben wir ein weiteres Highlight für euch organisiert: eine Lesung des Buches “Alles Inklusive” von Mareice Kaiser. Sie beweist wieder einmal: Familien sind vielfältig und divers. Sie folgen nicht immer den gesellschaftlichen Normen und weichen in der Realität häufig ab vom medial inszenierten Kleinfamilienidyll. Und gerade in solchen Fällen wie ihrem zeigt sich, wie viel Änderungsbedarf bei der Unterstützung von Menschen, die mit Behinderungen aufwachsen, noch vonnöten ist.

Donnerstag, 08.06.2017
20:00Uhr @ Projekttheater (Louisenstraße 47)
Der Veranstaltungsraum ist rollstuhlgerecht, es gibt Gebärdendolmetschung in DGS.
Continue reading

Mobi-Vortrag Annaberg-Buchholz

Hier noch eine kleine Erinnerung an die Mobiveranstaltungen vom Bündnis Pro Choice Sachsen: Morgen Abend, 31.05. wird es 19:30 Uhr im PlatzDa! (Wernerstraße 21, Dresden) einen Mobi-Vortrag geben. Fühlt euch herzlich eingeladen!
Weiter Veranstaltungen auch in anderen Städten findet ihr hier.

://about feminism-Soliparty in Berlin

Rauchen, saufen, Jungs* verhaun’ – Bollerwagen klaun’ und den Herrentag versaun’

Kleine Erinnerung: Unter diesem Motto wird morgen in Berlin die Soliparty für Anti-Repressionskosten der What the fuck?!-Aktionen gegen den “Marsch für das Leben” in Berlin stattfinden. Feministische Überrraschungen inklusive… Trefft uns dort!

All gender* welcome!
Keine Macker, kein Sexismus – it‘s all ://about feminism!

FB

Kritik des Familismus – Lesung und Diskussion mit Gisela Notz

Geschichte, Theorie und Realität eines ideologischen Gemäldes

Die Ideologie des Familismus (oder auch Familialismus), die die gesellschaftliche Organisationsnorm aus dem Konzept einer „Idealfamilie“ ableitet, prägt seit Jahrhunderten Politik und Sozialstruktur in Deutschland und in anderen westlichen Ländern wesentlich mit. Familismus hat einen Ausgangspunkt, der schon immer nur für einen Bruchteil der Bevölkerung praktische Relevanz hatte: die Familie. Sie gibt es heute ebenso wenig, wie es sie je gegeben hat. Und schon gar nicht war sie zu allen Zeiten die bürgerliche Kleinfamilie, wie wir sie heute kennen. Familismus ist eine Spielart des Antifeminismus, denn nach der familistischen Ideologie herrschen in der heterosexuellen Kleinfamilie, die immer aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht, komplementäre Rollenaufteilungen entlag der Geschlechterlinien. Die Ideologie der „Familie als Keimzelle der Gesellschaft“ ist immer auf den Nationalstaat bezogen. Sie führt unweigerlich zur Diskriminierung von Individuen und Gruppen, die diesem Bild nicht entsprechen. Angesichts der „neuen“ rechtspopulistischen AkteurInnen hat sie Hochkonjunktur. Was ist dagegen zu tun? Darüber sollten wir diskutieren.

Dr. Gisela Notz, freie Autorin, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, Berlin. Gisela Notz war von 2004 bis 2010 Bundesvorsitzende von pro familia. Zum Thema hat sie das Buch: Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes geschrieben, das 2015 in der Reihe thorie org des Schmetterlings-Verlages in Stuttgart erschien. Seit 15 Jahren bringt sie den historischen Wandkalender „Wegbereiterinnen“ heraus.

24.05. 20:00 Uhr @ kosmotique (Martin-Luther-Str.13)
Facebook

Weiter Veranstaltungen auch in anderen Städten findet ihr hier.

Böse & Gemein Fest #2 – queer & punx celebration

Für das vierte Juni-Wochenende heißt es “save the date”, denn da findet das Böse und Gemein zum zweiten Mal statt! Wir feiern die Veranstalter_innen und das diesjährige Programm unGEMEIN ab, das Konzerte, Workshops, Performances, Vorträge und Vernetzungstreffen umfasst.
Natürlich haben die Böse & Gemeins auch an feministischer schlafen gedacht, weshalb ihr euch, wenn ihr einen Schlafplatz braucht oder einen habt, unter feministischschlafen@posteo.de melden könnt.

Wir sehen uns dort!!! <3

22., 23., 24., 25. Juni @ objekt klein a
FB-Veranstaltung

Nachwuchskonferenz “Gender in Transition?”

Alle diejenigen, die sich für den feministischen Diskurs an Universitäten interessieren, seien auf die Nachwuchskonferenz der GenderConceptGroup (GCG) hingewiesen. Das Ziel lautet, dass “dem inhaltlich vielfältig und interdisziplinäre ausgerichteten wissenschaftlichen Nachwuchs im Felde der Geschlechterstudien die Möglichkeit bieten, Projekte, Ergebnisse und Forschungsvorhaben an der TU Dresden vorzustellen”. Das Programm ist vielfältig (Intersektionalität, Erwerbsarbeit…) und umsonst. Um Anmeldung bis zum 24.05. wird gebeten.

30. und 31. Mai @ Festssal im Rektorat, Mommsenstr. 11 01069 Dresden