Monthly Archives: November 2015

Veranstaltungen im November und Dezember

In den letzten Wochen gab es einige Veranstaltungen von und mit uns und auch die Wochen vor den Feiertagen werden voll sein.

Hier ein kurzer Rückblick.

Am 15.11. gab es das cafém mit einer Lesung des Buches „Goodbye Gender“. Den Mitschnit werdet ihr in den nächsten Tagen hier nachhören können.

Am 17.11. gab es eine weitere Lesung. Dieses Mal war Jochen König zu Gast und las zum Thema „Familien und Geschlecht im Wandel“. Hier gibt es die Lesung zum nachhören.

Dann ging es am 21.11. mit dem ausgebuchten DJ* Workshop von L_Sa weiter.

Und immer noch kein Ende in Sicht – am 26.11. sind die Menschen von e*space nach Leipzig gefahren und haben im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zweimal nein, heißt einmal ja?“ zu Definitionsmacht und ihrer Kritik daran referiert. Auch hier gab es einen Mitschnitt der zeitnah vom Krev e.V. veröffentlicht werden wird.

Und nun in die Zukunft.

Am 03.12. geht es wieder nach Leipzig. Dieses Mal sitzen zwei Mitglieder von e*space auf dem Podium. Diskutiert werden wird über Sexismus und Übergriffen in linken Zusammenhängen. Beginn ist um 18h im Conne Island.

Schon am 04.12. gibt es dann einen Input von uns im Klatsch Café in Dresden. Unter dem Titel „Hä, du kannst doch werden, was du willst!?“ gibt es Einführendes zu feministischen Ideen, Geschlecht und warum uns das alles interessiert. Um 18h in der kosmotique.

In der darauffolgenden Woche fahren wir nach Halle (Saale). Dort wurden wir angefragt zum Thema „Abtreibung in Lateinamerika“ zu referieren. Um 19h im Radio Corax

Und unsere letzte Veranstaltung in diesem Jahr wird das cafém sein. Am 20.12. laden wir euch in die kosmotique ein. Mit dabei Jayrôme C. Robinet mit seiner Vorstellung von „Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht“. Im Anschluss gibt es dann noch ein wenig Musik.

cafém im November: „Goodbye Gender“

Bei nächstem cafém dürfen wir Steff vom Verlag w_orten & meer begrüßen. Steff bringt nicht nur Bücher mit, sondern wird um Punkt 18:00Uhr auch aus „Goodbye Gender“ lesen:

Geht das – ein Leben ohne Gender? Geschichten vom Versuchen und Scheitern, heiter und sehr traurig, von Verbindungen mit Menschen, ihren Irritationen und einem für viele vielleicht neuen Lösungsansatz: sich von Gender als Kategorie zu verabschieden. „Goodbye Gender“ macht den Anfang.

gg_cover_webIch bin nicht im falschen Körper geboren. Ich bin in der falschen Welt geboren.“ – Rae Spoon

Was bedeutet es, nie im richtigen Geschlecht zu sein – nicht in dem, was bei der Geburt zugeschrieben wurde, nicht in den Vorstellungen von sexueller Identität, die später im Leben ausprobiert wurden, nicht nach einem Geschlechtswechsel von ‚Frau‘ zu ‚Mann‘? Und kann es das geben, Geschlecht einfach ganz aufzugeben?

Rae Spoon und Ivan E. Coyote berichten in kurzen, sich abwechselnden Texten von ihrer Reise durch unterschiedliche Phasen eines geschlechtlichen und sexuellen Lebens – bis hin zu dem Punkt, an dem sie Geschlecht als Identifikation für sich ganz aufgeben und sich stattdessen von Gender „berenten“ lassen. Doch wie reagieren Freund_innen, Kolleg_innen, Verwandte? Wie verhalte ich mich in der Kneipe, beim Vorstellungsgespräch, nachts an einer Tankstelle? Welche Wortformen gibt es überhaupt noch, um mich anzusprechen und von mir zu erzählen? Und sehe ich anderen ihr Geschlecht eigentlich an?

Ivan und Rae erzählen aus ihrer Kindheit und Jugend, von ersten Lieben und dem Erwachsenwerden, ihrem Leben auf und hinter Bühnen. Sie nehmen Reaktionen auf und bringen die Leser_innen zum Lachen und Weinen, zum Nachdenken und Wiedererkennen – vielleicht zum ersten Mal zum Hören von Fragen zu schwuler Identität und Pronomenlosigkeit. Unkompliziert und nah schildert das Buch, wie die Idee von Geschlecht als eindeutiger Norm an einer Wirklichkeit scheitert, in der Aussehen, Auftreten und Begehren nicht immer eindeutig sind.

Hinweis: Die Originalautor_innen des Buches sind nicht vor Ort.