Monthly Archives: September 2015

Neues aus der Kategorie „rischtsch sächssche Gaggscheisze“: Kelle und Röhl im Landtag

Nachdem sich die große Koalition auf einen „Aktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensweisen“ verständigt hatte, wird dessen Ausgestaltung nun noch einmal im Ausschuss für Soziales, Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration diskutiert. Dass zu diesem Zweck durch die CDU Birgit Kelle und von der AfD Bettina Röhl als „Expertinnen“ geladen sind, lässt tief blicken. Kelle steht für einen sogenannten „femininen Feminismus“ ein, der auf den Wunsch nach Familie ausgerichtet ist, publizierte u.a. für die Junge Freiheit und verfasste im Zuge der „Aufschrei“-Debatte den unsäglichen Artikel “Dann mach doch die Bluse zu”. Bettina Röhl dagegen beklagt gerne mal die „Entmännlichung der Gesellschaft“ und bezeichnet Gender-Forschung als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Continue reading

e*vibes wird vier – Blutmond über Deutschland![1]

Wir haben uns heute in feierlicher Runde zusammengefunden, um e*vibes‘ vierjähriges Bestehen zu zelebrieren.
Natürlich kreisten die Gespräche nur um ein einziges Thema: die bevorstehende Mondfinsternis.
Eine weitere von vielen Finsternissen in Sachsen?
Nein, denn das kann ja wohl kein Zufall sein:

Ein Mondzyklus dauert 28 Tage – genau so lange, wie der Menstruationzyklus „der menschlichen Frau“[2].
Eine solche Menstruation dauert wahrscheinlich im Durchschnitt um die 7 Tage. Daher spricht der Volksmund auch von den so genannten „Tagen“.

Und spätestens jetzt sollte euch, verehrte Leser_innen, ein Schauder über den Rücken laufen oder zumindest ein Mondlicht aufgehen:
28 : 7 = ????
Na?
Exakt VIER.
Das bedeutet: Das Verhältnis 28 zu 7 beträgt VIER zu eins.
Wir erinnern nochmal: e*vibes wird heute vier.
Wer nun immer noch nicht den kosmischen Zusammenhang spüren kann …
Die Verhältnisse sind mondklar.
Viele Feminist_innen trauen sich heute gar nicht mehr, von Verhältnissen zu sprechen – wir schon.
Denn: wir sind e*moon.

[1] So titelte der „Stern“ (* !) am 27.09.2015
[2] Wikipedia-Eintrag zu „Mondphase“

Nachträgliche Grüße aus Malmö

Wir hatten sehr viel Spaß auf der CES Konferenz in Malmö (Schweden), teilten Gedanken und Ideen mit Genoss_innen aus ganz Europa (und darüber hinaus) und schlossen neue Freund_innenschaften.

Außerdem waren wir an zwei Veranstaltungen der Konferenz beteiligt. Die eine war ein gemeinsames Podium mit Feminist Fightback über Reproduktive Gerechtigkeit, die andere ein Workshop über das Verbinden feministischer und antikapitalistischer Kämpfe.

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Spenden für Röszke

Nun ist auch unsere Geldspende auf dem Weg nach Rözke – genaugenommen zu den großartigen Menschen (Tagesberichte gibt es hier) die dort seit Tagen für die Refugees kochen.

Bitte unterstützt diese Aktion und spendet!
Nicht nur Geld wird benötigt, sondern auch dringend Menschen vor Ort.

Spendenkonto:
Name: Residenzpflicht abschaffen GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE 8143 0609 6782 1991 7100
BIC: GENODEM1GLS
Betreff: Budapest

we must fight

„Marsch für das Leben“? – What the fuck!

Am 19.09.2015 ist es wieder soweit. In Berlin findet der „Marsch für das Leben“ statt. Tausende fundamentalistische Christ_innen und andere Abtreibungsgegner_innen laufen durch Berlin und wir werden sie blockieren!

Mobivideo

Aufruf des „What the Fuck“ – Bündnisses:

„Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“1 und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung, die sich im Rahmen dieser jährlichen Veranstaltung kontinuierlich verfestigt. Betroffen von der Forderung des BVL nach einem generellen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen sind vor allem Frauen_Lesben_Trans*_Inter* (kurz: FLTI*2). Ihre Möglichkeiten, darüber zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft austragen wollen oder nicht, sollen noch weiter eingeschränkt werden. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-GegnerInnen nicht ungestört ihre antifeministischen und reaktionären Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den „Marsch für das Leben“ blockieren! [mehr]“

Demo „What the Fuck“: 19. September 2015, 11 Uhr, S Anhalter Bahnhof (Bahnhof verfügt über einen Fahrstuhl)

Demo „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung„: 19. September 2015, 11:30Uhr, Brandenburger Tor