19.04. 16:30 Kinder-Küfa Dresden – Thema Spätabtreibung

Am Donnerstag den 19.04. findet die nächste Veranstaltung zu Annaberg-Buchholz statt. Dieses Mal im Rahmen der Kinder Küfa Dresden – kommt vorbei, esst, diskutiert und kauft Bustickets!

Kurzdoku und Diskussion: 16:30 Uhr
Essen: 17:30 Uhr
Ort: AZ Conni

Die Kinder Küfa ist ein Ort an dem Menschen mit und ohne Kinder, Menschen egal ob jung oder alt im AZ Conni zusammenkommen können um gemeinsam rumzuhängen, zu essen, zu spielen und zu diskutieren.

Dieses Mal dreht sich die Diskussion um Spätabtreibungen. Als eine Spätabtreibung gilt in Deutschland eine Abtreibung, die nach der 12./14. SSW durchgeführt wird. Sie ist nur erlaubt, wenn die Schwangerschaft durch eine Strafttat (Vergewaltigung oder Inzest) entstanden ist oder wenn sie einen erheblichen physischen bzw. psychischen Schaden für die schwangere Person mit sich bringt. Abtreibungen aufgrund von vermuteten Behinderungen des Fötus sind nicht erlaubt. Trotzdem finden sie statt – unter dem Deckmantel des Schadens für die schwangere Person.

Wir wollen dazu eine Kurzdoku schauen und uns austauschen. Was sind unsere Meinungen dazu, würden wir persönlich aus diesen Gründen abtreiben, haben wir dies vielleicht schonmal getan, standen wir vor dieser Entscheidung und haben uns für ein Fortführen der Schwangerschaft entschieden? Warum treiben Menschen ab? Sind Menschen mit Behinderungen in dieser Gesellschaft willkommen?

Für eine feministische Praxis – in Annaberg-Buchholz!

Wir sind extrem aufgeregt: Die Entscheidung ist gefällt. Am 16. Juni wird es nicht nur eine lautstarke, feministische Demonstration gegen christlichen Fundamentalismus und rechtspopulistischen Müll geben, sondern auch ein ganztägiges Programm mit leckerem Essen, Konzerten, Infoständen und Möglichkeiten sich zu vernetzen. Um dies alles realisieren zu können, benötigen wir noch einiges an Hilfe.

1. Musik: Möchtest du oder deine Band für Soli auftreten? Meldet euch bei uns oder noch besser direkt bei unseren wunderbaren Unterstützer_innen von Böse & Gemein.

2. Poetry Slam, Redebeiträge, Grußwörter, Organisation vorstellen: Möchtest du dabei sein? Wir freuen uns sehr über deine Nachricht und die Möglichkeit die Details mit dir bzw. euch zu besprechen!

3. Infostand: Möchtest du dich mit deinem Infomaterial oder deinem feministischen und/oder antifaschistischen Merch zu uns gesellen? Hast du gut passendes Infomaterial, kannst aber nicht vorbeikommen? Melde dich damit wir die Details besprechen können, wir finden sicherlich auch eine Lösung für Menschen die nicht selbst vor Ort sein können und für alle anderen auch.

4.Finanzieller Support: Möchtest du uns unterstützen, aber dich nicht direkt am Programm beteiligen? Teile diesen Beitrag und/oder Spende uns Geld! Denn dies ist aufgrund der notwendigen Technik und anderen Kosten die da gerade auf uns zurollen immens wichtig! – Selbstverständlich gibt es Spendenbescheinigungen!

e*vibes – für eine emanzipatorische praxis e.V.
Kto: evibes
Bank: Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN: DE 22 8505 0300 0221 0618 35
BIC: OS DD DE 81 XXX
Stichwort: pro choice

Emailadresse:
böse & gemein: email hidden; JavaScript is required
pro choice Sachsen: email hidden; JavaScript is required

Haltet euch auch weiter auf dem Laufenden unter pro-choice-sachsen.de!

Feminismus in Szene – interaktives Museum zu Alltagssexismus

Kommenden Sonntag, am 8. April wird es im AZ Conni ein interaktives Museum zum Thema Alltagssexismus geben. Wir freuen uns dazu eine queerfeministische Theatergruppe aus Leipzig begrüßen zu dürfen, die sich in letzter Zeit viel mit Sexismen, Männlichkeiten, Feminismen und Empowerment beschäftigt hat – gemeinsam, aber auch getrennt, in einer FLTI*- und einer kritischen Männlichkeitsgruppe.
Entstanden ist eine interaktive Ausstellung mit den Stationen:
Begrüßt, beklemmt, besoffen – kurze Szenen zum Revolutionieren
Begegne deinem emanzipatorischen Anspruch – ein Gespräch
Was ist denn da los? – Bilderraten
Der Blick nach innen – Ein Stuhl. Ein Konflikt. Zwei Posen
Reflektions-Speeddating
Stimmen von der Straße – eine Soundcollage.

Dabei möchte die Gruppe ihre Auseinandersetzungen in die Öffentlichkeit tragen und alle sind eingeladen sich anregen zu lassen, auszutauschen, zu diskutieren und natürlich auch zu vernetzen. Für das leibliche Wohl sorgt die Küche für alle von Szintillation.

Sonntag, 8. April 2018
15:00 – 17:00 Uhr
@ AZ Conni Dresden
all genders welcome!

Pro Choice Kampagne in Sachsen gestartet

Yeah, yeah, yeah! Das Bündnis Pro Choice Sachsen startet die diesjährige Kampagne:
“Leben schützen! Abtreibung legalisieren! – Für eine feministische Praxis”

Das ist der Titel unter dem zahlreiche Veranstaltungen stattfinden werden. Das Ende der Kampagne bildet wie auch in den vergangenen Jahren die Demonstration in Annaberg- Buchholz, bei dem das Bündnis dem am 16. Juni stattfindenden sogenannten “Schweigemarsch für das Leben” lautstark wiedersprechen will.

Den Aufruf zur Demo, Mobimaterial, sowie aktuelle Infos findet ihr unter: pro-choice-sachsen.de, auf Twitter #ProChoice_SN und Facebook @prochoicesachsen

Sachsen rund um den 8. März 2018

Jeder Tag ist ein Tag an dem wir für eine feministische und emanzipatorische Praxis kämpfen! Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen sind Tage wie der internationale Frauentag oder auch Frauen*kampftag oder feministischer Kampftag wichtig.

Darum ein paar einzelne Termine rund um den 08. März für Menschen die sich in Sachsen aufhalten (kein Anspruch auf Vollständigkeit!):

++ 03. März: Feministischer Kampftag in Leipzig ++
12 Uhr Zugtreffpunkt am Bahnhof Dresden – Neustadt
14 Uhr Demobeginn am Clara-Zetkin-Denkmal
https://www.facebook.com/events/147978139251679/

++ 07. März: Lesung; “Wege zum Nein” ++
20 Uhr @AZ Conni, Dresden
https://www.facebook.com/events/344563906045195/

++ 08. – 10. März: Veranstaltungsreihe Querschnitt Feminismus in Leipzig ++
http://feministischerkampftag.blogsport.eu/querschnitt-fem…/

++ 11. März: Demo zur Frauen-JVA Chemnitz ++
13 Uhr Technische Universität Chemnitz, Campus Reichenhainer Straße
http://feministischerkampftag.blogsport.eu/demo-chemnitz/

++15. März: Lesung: Amparo Poch y Gascón – Biographie und Erzählungen aus der spanischen Revolution++
20:30 Uhr AZ Conni Dresden

http://projekte.free.de/koenig-kurt/2018/03/06/15-03-lesung-amparo-poch-y-gascon-biographie-und-erzahlungen-aus-der-spanischen-revolution/

++ 16. – 18. März: DGTL FMNSM++
(Achtung zusätzliche Veranstaltungen rund um’s Datum)
http://www.digitalfeminism.net/2018/

Öffentliche Anhörung im Landtag zur Diskriminierung intergeschlechtlicher Menschen

Am Montag, den 26.02.2018 findet im sächsischen Landtag die öffentliche Anhörung zum Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel “Menschenrechte achten und Diskriminierung intergeschlechtlicher Menschen” statt. Hierin heißt es u.a.:

“Artikel 18 Absatz 3 der Sächsischen Verfassung schreibt vor, dass niemand wegen seines
Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Dieser Gleichheitsgrundsatz muss
uneingeschränkt auch für solche Personen gelten, deren Geschlecht nicht dem Zwei-Geschlechter-Modell zugeordnet werden kann. […]

Auch im Freistaat Sachsen werden jährlich neun bis zehn Kinder mit Intersexualität (DSD) diagnostiziert und bei nahezu allen Kindern eine Hormonbehandlung und bei ca. 90 Prozent der Kinder kosmetische Genitaloperationen durchgeführt (vgl. Drs. – Nr.: 5/3352).”

Seit solidarisch! Kommt zur öffentlichen Anhörung!

Sächsischer Landtag
Montag, 26.02.2018, 10:00 Uhr
Plenarsaal / Raum A 300

§219a abschaffen! Debatte im Bundestag!

Heute wird im Bundestag über die Abschaffung oder Änderung des §219a diskutiert. Ausgelöst wurde diese Diskussion durch die wiederholten Anzeigen gegen Kristina Hänel durch christliche Fundamentalist_innen. Bis auf den letzten Fall wurden die Verfahren immer eingestellt. 2016 eröffnete ein Gießener Staatsanwalt das aktuelle Verfahren. 2017 wurde Kristina Hänel verurteilt, sie und ihre Anwältin gingen in Berufung und kündigten an, sich zur Not durch alle Instanzen zu klagen.

Wir als Pro Choice Sachsen Bündnis sind solidarisch mit ihr und allen anderen durch Anzeigen fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen bedrohten Mediziner*innen. Die Strafverfolgung für die Zurverfügungstellung sachlicher Informationen über Schwangerschaftsabbrüche muss beendet werden.

Wir halten die Frage nach einer Grenzziehung zwischen Information und Werbung für nicht zielführend in der Diskussion um den § 219a StGB. Wir sind für die Streichung des § 219a StGB, weil eine mögliche Strafverfolgung u.a. Gynäkolog*innen und Beratungsstellen davon abhält, Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen zur Verfügung zu stellen. Dieser Mangel an Informationsweitergabe kann bei den schwangeren Personen zu Verunsicherung und Unwissen führen. Abgesehen davon verstetigt das Verbot die gesellschaftliche Tabuisierung und politische Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Mit einer Streichung des § 219a StGB wird das Informationsverbot aufgehoben. Dass damit auch das Werbungsverbot entfallen wird, erachten wir als unproblematisch, denn Werbung – im Sinne einer Anpreisung – ist in Deutschland ohnehin für alle ärztlichen Leistungen durch die Berufsordnung für Mediziner*innen verboten. Die Panikmache vor Werbung in Internet, Fernsehen und Zeitschriften, wie sie z.B. von der CDU und AfD geschürt wird, ist daher völlig unbegründet.

Wir setzen uns außerdem für das Recht auf Abtreibung und damit für die Abschaffung sowohl des § 219 StGB als auch des § 218 StGB ein. Der § 218 stellt den Schwangerschaftsabbruch unter Strafe. Lediglich unter bestimmten Bedingungen, zu denen eine Pflichtberatung und eine erzwungende Wartezeit gehört, bleibt er straffrei. Dies stellt in unseren Augen eine Bevormundung von Schwangeren dar und spricht ihnen ab, selbst entscheiden zu können. Wir kämpfen für das Recht auf Entscheidungsfreiheit. Dieses Recht schließt für uns den uneingeschränkten Zugang zu Informationen über die rechtlichen und medizinischen Rahmenbedingungen eines Schwangerschaftsabbruchs ein.

Am 16.06.2018 fahren wir nach Annaberg-Buchholz!
Fundis und Rechten den Tag versauen!

Leben schützen!
Abtreibung legalisieren!
§218 und §219 StGB abschaffen!
Für eine feministische Praxis!

pro-choice-sachsen.de

Widerstand gegen den Gesetzesentwurf zur Umsetzung des ProstSchG

Nach der öffentlichen Anhörung im Landtag zum Gesetzesentwurf der Landesregierung zur Umsetzung des sogenannten “Prostituiertenschutzgesetzes”, welche am 9. Februar stattfand, war klar, dass die Kritikpunkte, welche die Initiative Sex Workers Solidarity in ihrem Offenen Brief bereits geäußert hatte, von verschiedenen Expert_innen geteilt werden.

Ulrike Henkert, Stephanie Klee vom BSD, Cornelia Leser vom Sächsischen Städte- und Gemeindetag, Dr. Aspasia Manos vom Gesundheitsamt Leipzig, Psychologe und Sexualtherapeut Dr. Frank Pietzcker, Ulrike Richter von KOBRAnet sowie Dr. Matthias Stiehler vom Gesundheitsamt Dresden haben einhellig und deutlich den Gesetzesentwurf der Staatsregierung kritisiert und v.a. in den Punkten Gebühren, Datenschutz und Sprachmittlung bei Gesundheitsberatung und Registrierung dringenden Überarbeitungsbedarf angemahnt.

Sex Workers Solidarity hält grundsätzlich fest: Kein Schutz durch Kontrolle! Das, was das Gesetz vorgeblich erreichen soll, wird durch seine Umsetzung verunmöglicht. Die Erhebung von Gebühren widerspricht jedem Schutzzweck, Sexarbeiter*innen werden in neue Abhängigkeiten oder in die Illegalität getrieben, durch Zwangsberatungen jegliches Vertrauensverhältnis untergraben und besondere Bedürfnisse von migrantischen sowie unter 21-jährigen Sexarbeiter*innen komplett ignoriert.

Die Mitglieder des Sozialausschusses sind demnach dazu aufgefordert, die von den Sachverständigen in aller Deutlichkeit vorgetragenen Kritikpunkte und Anregungen ernst zu nehmen, sie einzubeziehen und den Gesetzesentwurf so zu überarbeiten, dass jeder mögliche Spielraum im Sinne der Betroffenen ausgenutzt wird! Außerdem brauchen wir in Sachsen unabhängige Beratungsstellen für Sexarbeiter*innen, spezielle Schulungen für das Personal in Ämtern und Behörden und eine möglichst wertungsarme Auseinandersetzung mit Sexarbeit – ohne Stigmatisierung und Vorverurteilungen!

Im Vorfeld und auch nach der öffentlichen Anhörung im Landtag gab es ein gutes Medienecho. Ein paar Beiträge haben wir hier mal für euch gesammelt:

Leipziger Internet Zeitung: Landesregierung muss nacharbeiten – In der Form ist das Prostituiertenschutzgesetz unzumutbar und schafft Verunsicherung und Ängste

Am Dienstag, den 06. Februar, 3 Tage vor der öffentlichen Anhörung gab es im MDR Sachsen auch ein Radiointerview zum Thema, auf welches wir euch ebenfalls gerne hinweisen möchten: https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/dienstags/audio-620730.html

Offener Brief von Sexarbeiter_innen in Sachsen

+++ Sexarbeiter_innen kritisieren Landesregierung mit Offenem Brief +++ Gesetzesentwurf muss geändert werden +++ Stärkung von Arbeitsrechten statt Überwachung gefordert +++

Heute hat die von uns mit gegründete Initiative Sex Workers Solidarity einen Offenen Brief an Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) und alle Abgeordnete demokratischer Fraktionen im Sächsischen Landtag veröffentlicht.
Darin wird Kritik am aktuellen Gesetzesentwurf der Landesregierung zur Umsetzung des sogenannten “Prostituiertenschutzgesetzes” in Sachsen geäußert. Dieser soll nach langen Verzögerungen im März verabschiedet werden.
Der Zusammenschluss von Sexarbeiter_innen und Unterstützer_innen fordert die Sozialministerin und die Abgeordneten dazu auf, die Perspektiven und Wünsche der Betroffenen nicht länger zu ignorieren. Continue reading

Lauter Populismus statt Emanzipation

“120 Dezibel” ist eine neue rechtspopulistische Kampagne. In einer konzertierten Aktion wird sie gerade vor allem im Internet gepusht. Es ist eine von vielen und wird wahrscheinlich nicht die letzte sein. Doch ihr Fokus auf “Frauen*themen” hebt sie von vielen bisherigen neurechten Kampagnen ab.

Wie bei vielen neurechten Ideen wird von linken Graswurzelbewegungen abgekupfert. Stilistisch an Anti-Harassment-Aktionen angelehnt und mit direktem – allerding klar ablehnendem – Bezug zu #Aufschrei-Debatte sollen Frauen* mit aufwändig produzierten Videos und Webpräsenzen angelockt werden. Doch ein kleiner Blick hinter die Kulissen zeigt klar: es geht hier nicht um Frauen*rechte, diese dienen nur als populistischer Deckmantel für die indentiäre rechten Ideolgie mit ihrem Rassismus, Nationalismus und Antifeminismus.

Sie spielen mit den von ihnen selbst geschürten Ängsten von vielen Menschen in Europa. Sie behaupten, einzig und allein  Menschen, die nicht aus Europa kommen, seien für (sexualisierte) Übergriffe auf Frauen (weiße, mitteleuropäische bzw. deutsche) verantwortlich. Sie fordern die Schließung der Grenzen.
Damit einher geht auch die Forderung dass sie, als Frauen, geschützt werden wollen. Da der weiße Ritter aus ihrer Sicht auf sich warten lässt “müssen” sie nun selbst aktiv werden. Sie rufen dazu auf, sich nun endlich zu wehren. Was für ein Offenbarungseid: so lange nur “deutsche” Männer* vergewaltigen, oder es keine “deutschen” Frauen* trifft, scheint sexualisierte Gewalt kein Problem zu sein.

Sie benutzen vermeintliche europäisch-liberale Werte, um eine Demarkationslinie zu ziehen und Politiken der Zugehörigkeit zu konstruieren. Die Nachahmung feministischer Rhetorik dient dazu, vor allem weibliche* Wählerinnen zu mobilisieren, weil diese in klassischen rechtspopulistischen Bewegungen unterrepräsentiert sind.
Seit Jahrzehnten sind es konservative und rechte Politiker_innen, die den feministischen Kampf gegen Missbrauch, Vergewaltigungen und sexualisierte Gewalt immer wieder auf’s neue torpedieren. “120 Dezibel” reiht sich dabei nahtlos ein. Statt patriarchale Strukturen zu kritiseren, zeigt man zur Schuldabwehr auf die vermeintlich anderen. Statt emanzipatorische Forderungen zu unterstützen, werden längst widerlegte Mythen in hipper Form neu aufgewärmt. Das macht die rechtspopulistische Suppe allerdings kein bisschen appetitlicher!

Das ist kein Feminismus!
Wir wollen keine weißen Ritter. Wir lassen uns nicht für rechte Kampagnen einspannen.

Feminismus statt Vaterland!

* Mit dem Sternchen hinter Frau*,  Mann*, weiblich*, männlich* wollen wir verdeutlichen das diese Geschlechtskategorien lediglich gesellschaftlich konstruiert sind.