Allies

Allies – Unterstützer_innen

Wir, (cafém, e*space, e*vibes, e*skunks etc.), bestehen nur aus einer begrenzten Anzahl an Menschen und haben dementsprechend auch nur begrenzte Kapazitäten, um unsere Ideen, Ansprüche usw. umzusetzen. Das lässt sich einerseits natürlich dadurch angehen, dass wir als Gruppe größer werden, aber wir möchten auch Menschen die Möglichkeit dazu eröffnen, die sich ohne feste Anbindung an eine Gruppe und den regelmäßigen Besuch von Plena einbringen möchten.
Falls du Lust hast, uns zu unterstützen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Im Nachfolgenden haben wir einige aufgezählt.

Audiobeiträge:
Von Zeit zu Zeit haben wir Audiomitschnitte die bearbeitet werden müssen. Derzeit gibt es noch Reste vom e*camp.
Gerne kannst du dich melden, falls du Interesse hast, sie zu bearbeiten. Das geht z.B. gut mit der frei verfügbaren Software „Audacity“.

Zur Auswahl stehen:

    Eva von Redecker -> „Queer Theo­rie — Nor­ma­li­tät ka­putt ma­chen.“
    Ernst Schnell -> Einführung in die Wertabspaltungskritik
    A. Andrzej -> „Das „A“ in Queer – ein sex­po­si­ti­ver Blick auf Ase­xua­li­tät“

Brunch beim Cafém:
Einmal im Monat findet das cafém – feminismus zum kennen_lernen statt. Im Rahmen dessen gibt es auch einen Brunch.
Hier freuen wir uns immer über Personen die Essen beisteuern. Wichtig wäre uns, dass es vegetarisch oder vegan ist und die Inhaltsstoffe (wegen eventueller Unverträglichkeiten) bekannt sind.

(Flüster-)Übersetzen:
Unser Ziel ist es, möglichst viele unserer Texte mindestens ins Englische zu übersetzen.
Bei Veranstaltungsankündigungen gelingt uns dies meistens auch, aber bei längeren Texten eher weniger.

Derzeit suchen wir speziell für Folgendes Übersetzer_innen (gerne auch für weitere Sprachen abgesehen von Englisch):
– eigentlich alles was du auf unserem Blog siehst und was es noch nicht auf dem englischen Blog gibt.

Auch suchen wir für alle Veranstaltungen Personen die in verschiedenen Sprachen übersetzen können. Meisten greifen wir auf Flüsterübersetzungen zurück. Bitte melde dich falls du Lust dazu hast 🙂

Grafik:
Wir brauchen ein (neues) Logo. Insbesondere für den Verein. Leider sind wir alle nur bedingt fit, was sowas angeht.

Spenden/Fördermitgliedschaften:
Eine tendenziell zeitunaufwendige Hilfe ist, uns Geld zu spenden. Sowohl einmalig als auch in Form eines regelmäßigen Förderbeitrags.
Um eine einmalige Spende zu tätigen, kannst du uns einfach Geld überweisen (Verwendungszweck: Spende)

Kontodaten:
e*vibes – für eine emanzipatorische Praxis e.V.
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Iban: DE 22 8505 0300 0221 0618 35
BIC: OS DD DE 81 XXX

Alle Infos zu Fördermitgliedschaften findest du hier.

Transkribieren:
Das Transkribieren von Audiobeiträgen und/oder Filmen ermöglicht Menschen, die nicht oder kaum hören, den Beitrag (nach)lesen zu können. Gerne können Interessierte unsere Audiobeiträge transkribieren.

Werbung/Teilnahme:
Sehr würden wir uns freuen, wenn du unsere Veranstaltungen bewirbst und/oder selbst daran teilnimmst.

Eine Übersicht findest du unter: Veranstaltungen

Wir hoffen, dass diese Unterstützungsmöglichkeit zu unseren Bemühungen um eine emanzipatorische Praxis beiträgt. Wir sind uns dessen bewusst, dass gerade durch das Abgeben und Delegieren von vermeintlich einfachen Aufgaben Wissens- und Entscheidungshierarchien verstärkt werden können. Ein Extremfall wäre die Aufteilung der politischen Arbeit in eine Entscheidungs- und eine Umsetzungsgruppe.

Andererseits auch Emanzipation, Mitwirkung an gesellschaftlichen Prozessen nach den eigenen Möglichkeiten, Erweiterung der Möglichkeiten, teilweise Transparenz unserer Arbeitsprozesse, auch wir können dadurch hinzulernen, auch für uns gibt es Dinge die wir uns nicht zutrauen.

Fluidität von Aktivität, Möglichkeiten für Menschen mit schlecht planbaren zeitlichen Ressourcen, Menschen die (zeitweise) nicht in Dreden wohnen, Menschen die nicht an Gruppenprozessen teilnehmen wollen (weil sie beispielsweise lieber für sich allein arbeiten oder entscheiden).

Und nicht zuletzt ist gerade aus den Diskursen der kritischen Männlichkeits- und Weißseinsforschung die Anwendung der eigenen Privilegien von (whm) „Allies“ als wirksames Instrument zur bewussten Unterstützung emanzipatorischer Bewegungen hervorgegangen. Die praktische Umsetzung dieser Überlegungen können wir hiermit vielleicht vereinfachen.

Den aufgezeigten Problematiken versuchen wir entgegenzuwirken. Wir werden darauf achten, dass die gesammelten Aufgaben möglichst vielfältig sind und sich nicht bspw. auf „bring doch noch etwas zu essen/trinken für den Brunch mit“ beschränken. (Reproduktion und so… klar, oder?) Dazu gehört auch, dass wir uns selbst immer mal die Liste anschauen und überlegen: was können wir vielleicht doch selbst übernehmen, was lässt sich austauschen oder auch ganz weglassen.

Falls euch auffallen sollte, dass uns dies nicht gelingt, oder wenn ihr andere Überlegungen zur „Ally – Unterstützer_innen“-Idee habt, freuen wir uns über Feedback.