cafém im Dezember: „Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht“

Das letzte cafém 2015 findet am 20.12. statt und wir wollen das Jahr gern mit euch gemeinsam im AZ Conni ausklingen lassen und dürfen dazu Jayrôme C. Robinet mit seiner Vorstellung von „Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht“ bei uns begrüßen. Im Anschluss gibt es dann noch ein wenig Musik.

buch

 

 

„Gute Lyrik kann schützen vor schädlichen Welteinflüssen. Der Band von Jayrôme ist ein kleiner Schutzschild.“
(Nora Gomringer, Autorin & Lyrikerin)

 

 

 

<<Welche Ausdrucksformen gibt es für das kurze Glück und die lange grundsätzliche Verzweiflung, für Identitäten, die angeboten werden und doch immer nicht stimmen, für das Schweigen als Erstsprache, für die Wut über Trans-Diskriminierungen und für die Liebe, die nicht ein Gefühl ist, sondern ein Umgehen mit Menschen?

Jayrôme C. Robinet vereint in „Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht“ mehrere Genres: Theatermonolog trifft auf Spoken Word, Kurzgeschichte auf lyrische Prosa, Geschriebenes auf Gesprochenes. Humorvoll und scharfsinnig tritt Jayrôme C. in den Dialog mit Welt, um nichts Geringeres als „die Fallhöhe von Wort zu Wahrheit zu verringern“.

Seine Sprache weckt neue Bilder, kombiniert Sanftes mit Rasantem und eröffnet durch kleine Verschiebungen des Ausdrucks neue Perspektiven. Jayrôme C. Robinet selbst performen zu hören, reißt mit und hallt lange nach – ist Erlebnis und Muss zugleich.>>

Jayrôme C. Robinet, geb. 1977 in Frankreich, ist Schriftsteller, Spoken Word Künstler und Übersetzer. Blogger, Journalist und Aktivist. M.A. Biographisches und Kreatives Schreiben an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Gender fluid mit Variationshintergrund, weiß und Akademiker aus einer bildungsbürgertumsfernen Familie. 2012 war er Writer in residence an der Villa Decius in Krakau mit einem Stipendium der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Jayrôme C. lebt und arbeitet in Berlin.

Buch-Trailer
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Beginn cafém: 16 Uhr
Performance: 18 Uhr
Ort: AZ Conni
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